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aufeinmal war alles so sinnlos
und jetzt ist es vorbei

15.11.09 13:53


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spiegel tv. thema landwirtschaft, glaube ich. ein landwirt zeigt ziemlichen jungen schülern (ich denke höchstens 13) seinen betrieb um zükünftige arbeiter zu werben.
ein mädchen fragt wie viel eine kuh ungefähr pro tag frisst. 50 kilo. um es zu veranschaulichen fragt er das mädchen wie viel sie wiegt. sie gibt als antwort nur einen blick der sagt wie unangenehm ihr die frage ist. irgendein junge sagt darauf hin sein gewicht,42 -die kuh frisst also mehr als ihr schon wiegt.

sollte es nicht erschreckend sein, dass sich ein so junges mädchen, fast noch ein kind, schon für ihr gewicht schämt?
ich erinner mich noch an mein erstes erlebnis mit diesem kritischen verhältnis zum eigenen gewicht.
es war in der 4. klasse, ein ausflug auf eine burg, es ging um schwere ritterrüstungen. ich glaube es war so, dass gesagt wurde wie viel so eine rüstung wiegt und dass wir ja wohl größtenteils zwischen so und so viel wiegen. ein mädchen aus der klasse  sagte zu dem gewicht dann ja leider...
ich glaube davor gabs für mich ein zu dick nur in dem sinne, dass jemand wirklich übergewichtig ist. doch ab dem moment, das mädchen wog wohl so 2 kilo mehr als ich, fing ich an drüber nach zu denken ob ich auch zu dick bin.
und wenn ich ehrlich bin, gab es in dem alter in dem die oben genannten schüler waren immer welche die einem immer wieder das gefühl vermittelten, man müsse ein bestimmtes gewicht haben. allen voran meine damals beste freundin.
sie wog immer weniger als ich, allein schon weil sie asiatin war und ziemlich zierlich begründete das schon.
doch durch sie festigte sich mein bild, dass ich unbedingt dünn sein muss, ein gewicht erreichen muss dass für mich eigentlich nicht natürlich ist, so sehr dass ich eigentlich nicht mehr glaube, es los werden zu können.
dieses bild kommt bei mir als durch mein umfeld, nicht durch irgendwelche stars die mit ihrem abgemagertem körper als vorbild für mich dienen. ich hab nie dacht ooh die is so schön und wenn ich so schön sein will muss ich auch so dünn sein.
 
und ehrlich gesagt glaube ich auch nich dass es bei vielen so ist. ich glaube eher daran dass auch sie irgendjemand in ihrem umfeld haben der ihnen vermittelt dass sie nichts wert wären wenn sich nicht dünn sind.

31.10.09 13:09


wenn die gedanken immer von einer person beherrscht werden, oder zumindest von der einbildung dieser person. man geht an bestimmte orte in der hoffnung sie zu treffen. man würde am liebsten einen vorwandt haben in den nächsten ort zu fahren nur im diese person vll in der bahn zu treffen. jedes mal beim feiern gehen ertappt man sich dabei wie man sich voller hoffnung dauernd umsieht nur um dann zu merken dass die person nicht da ist.
man hat was mit anderen. um sich abzulenken? um zu vergessen? um endlich wieder ohne diese person zu leben?
doch sie kommt immer wieder.
vorallem wenn es dir schlecht geht. man flüchtet sich in träume. wunderbare träume mit dieser person, für ein bisschen trost.
doch man vergisst nie wie sinnlos das alles doch ist.
29.10.09 23:01


viel schlimmer als gehasst zu werden ist es einer von vielen zu sein. hass kann kann kein so großes wertlosigkeitsgefühl auslösen wie gleichkültigkeit.
wie kommt es das manche menschen sich jedesmal zu leuten hingezogen fühlen, von denen sie von anfang an wissen, dass sie einen nie als etwas besonderes sehen?
sind sie schon so überzeugt von ihrer wertlosigkeit dass sie verschen sich von denen die alle haben können ein gefühl der besonderheit zu holen?
die illusion, dass man so wunderbar sein könnte, das jemand der die wunderbarsten haben könnte sich für einen entscheidet und alle andern vergisst...sie ist eine der gefährlichsten, denn wie bei jeder illusion, kommt irgendwann die realität und sie tut einfach nur weh.
28.10.09 21:11


mir fehlt jegliches gefühl von zugehörigkeit.
seit der kursfahrt, also seit 3 wochen habe ich gar keinen richtigen kontakt mehr zu meiner familie gehabt. die leute bei denen ich mich wohl fühlte, scheinen aufeinmal so weit entfehrnt.
wenn ich zu hause war schlief ich entweder oder vergrub mich in büchern oder beschallung durch fernsehen und musik. nachts war ich immer unterwegs. feiern um die dinge zu vergessen mit denen man nich klar kommt und die mit jeder party mehr werden.
man will sich nur noch verstecken, in büchern verlieren und mit niemandem sprechen.
ich denke das ist es auch was ich tun muss. weg von der feierei auch wenn das eine gewisse einsamkeit bedeutet. wobei mir die einsamkeit irgendwie gefällt, eine hass liebe.
25.10.09 13:44


das schlimmste gefühl ist es, wenn die menschen die einen lieben nicht mitkriegen wie schlecht es einem geht. man will es ihnen am liebsten ins gesicht schreien. der schrei den man durchgehend innerlich vollzieht. und niemand kriegt es mit.
doch wenn man alles sagen würde? will man wirklich dass sie es wissen? will man sie nicht davor schützen? man fühlt sich furchtbar wenn man einen geliebten menschen einfach nicht glücklich machen kann. man kann daran zerbrechen.
23.10.09 19:31


und ich schenk mir...

selbstdisziplin!
ich brauche die ganz dringend, deswegen is es das beste und wichtigste geschenk.
an sich hasse ich meine geburtstag jedes jahr aufs neue. es bedeutet für mich nunmal dass ich wieder ein jahr verschwendet hab und nichts auf die reihe gekriegt hab. alles bei dem ich versagt hab wird mir bewusster als sonst. es ist schrecklich.
so kams dann auch dass ich gestern abend richtig fertig war und in alte gewohnheiten verfiel.
in einer karte die ich bekam stand "keine Zukunft vermag gut zu machen, was du in der Gegenwart versäumst"
und das ist es was ich mir jeden tag vor augen führen muss. nur hart ist es das zu lesen wenns mir genau wegen versäumnissen schlecht geht.
heute hats dann doch ein wenig rausgerissen. ich weiß dass ich mich geändert hab, dass es mir jetzt viel besser geht. ich bin nicht allein, hab weniger angst.
nur diese eine sache belastet mich genauso sehr wie immer. vll sogar mehr.
8.9.09 22:16


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